Worum geht es mir?

Gute Politik zeigt sich im Alltag. Daran, ob Kinder morgens gerne in die Kita gehen, ob die U-Bahn pünktlich kommt und barrierefrei ist, ob der Park um die Ecke ein Ort ist, an dem man sich gerne aufhält. Für mich beginnt Politik nicht mit großen Versprechen, sondern mit der Frage: Was brauchen die Menschen, die hier leben, jetzt und in Zukunft?

Ich glaube an eine Politik, die Zusammenhalt schafft, statt Menschen gegeneinander auszuspielen. Die in öffentliche Infrastruktur investiert, statt aufzuschieben. Die soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung nicht als Widerspruch begreift, sondern als zwei Seiten derselben Münze. Ein Kreuzberg, in dem Familien sich ein gutes Leben leisten können, in dem niemand wegen steigender Energiekosten in Angst vor dem nächsten Winter lebt und in dem der öffentliche Raum allen gehört, das ist mein Anspruch an Politik.


Für ein familienfreundliches Kreuzberg

Ich setze mich für ein familienfreundliches Kreuzberg ein. Das bedeutet für mich:

Eine gute Kita-Zeit ist die Grundlage für die gesamte Bildungsbiografie eines Kindes. Ich setze mich für bessere Betreuungsschlüssel ein, damit Erzieherinnen und Erzieher mehr Zeit für jedes einzelne Kind haben und für die individuelle Förderung haben. Das Angebot von Familienzentren soll enger mit Schulen und Kitas verknüpft werden, damit Familien dort Unterstützung finden, wo sie ihren Alltag leben.

In Kreuzberg können Schülerinnen und Schüler an allen weiterführenden Schulen Abitur machen. Ich setze mich dafür ein, dass dies im ganzen Bezirk möglich wird, damit Bildungserfolg nicht von der Herkunft und vom Elternhaus abhängt. Ich will mich für den Ausbau von Unterstützungsangeboten für mentale Gesundheit von Jugendlichen einsetzen. Außerdem müssen Angebote für demokratische Bildung in Schulen gestärkt und ausgebaut werden.

Schließlich brauchen wir in Kreuzberg und Berlin einen barrierefreien ÖPNV, der für alle Lebenslagen funktioniert: ob mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl. Ich setze mich für barrierefreie Haltestellen und dafür, dass der Einbau von Fahrstühlen an U-Bahnhöfen rasch umgesetzt wird. Und zu einer familienfreundlichen Stadt gehören auch Ampelschaltungen, die nicht nur autofreundlich sind, sondern Kindern und mobilitätseingeschränkten Menschen ermöglichen, sicher über die Straße zu kommen – und nicht auf zu kleinen Mittelinseln zwischen zwei Grünphasen warten zu müssen.


Für einen lebenwerten Kiez

Der Klimawandel macht unsere Stadt heißer. Ich setze mich für mehr Stadtbäume in unserem Kiez ein, für und wohnortnahe Grünflächen, die im Sommer Abkühlung bieten, und dafür, dass Hitze-Hotspots gezielt begrünt und entsiegelt werden.

Wir müssen unsere Grünflächen besser pflegen. Vermüllte Spielplätze und vernachlässigte Grünflächen sind keine Kleinigkeit, sie sind Lebensqualität im Alltag von Familien. Ich setze mich für eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung der Bezirksämter ein, damit Parks und Spielplätze besser gepflegt werden können, sowie dafür, dass die BSR künftig die Reinigung aller Spielplätze und Grünanlagen übernimmt.
Schließlich setze ich mich für eine sozial gerechte Wärmewende ein und unterstütze den Ausbau der landeseigenen Fernwärme durch die Berliner Energie und Wärme (BEW), denn Energieversorgung gehört in die öffentliche Hand.
Haushalte mit niedrigem Einkommen dürfen durch Klimaschutzmaßnahmen nicht zusätzlich belastet werden. Deshalb setze ich mich für eine Energiewende ein, die sozial abgefedert ist, beispielsweise durch gezielte Förderprogramme und Beratungsangebote.